Die im Theater gegen Angst und Schüchternheit gespielten Geschichten

Therapeutisches Theater gegen Angst - Klimt-Beethovebfries-Zuschauende

Gespielte Geschichten sind viel mehr als die Aneinander-Reihung von Worten

Schon immer haben Menschen aller Kulturen, auf der Suche nach Sinn und Orientierung in ihrem Leben, Sinn stiftende Erzählungen geschaffen und tradiert. So entstanden die großen Mythen, die jede Kultur besitzt.

Diese Sehnsucht nach Sinn, diese Sehnsucht nach eigener Geschichte macht sich das Theater gegen Schüchternheit und Angst zu eigen und lässt eigene Geschichten, eigene ganz persönliche Mythen neu entstehen.

Gemeinsam mit allen Teilnehmenden wird der eigene Mythos geschaffen, geteilt und mehrfach erlebt. Dann wird er gemeinsam auf die Bühne gebracht und in den besonderen Spielformen, die die Sicherheit, Selbstsicherheit und das Selbstvertrauen stärken, erneut gemeinsam erfahren.

Zuletzt wird der Erzählende, der Herr des Mythos gefragt, ob er mit dem Widerspiel einverstanden ist; ob das Spiel seine eigenen Erfahrungen widerspiegelt. Fehlt ein entscheidendes Element, wird die gespielte Geschichte durch ein weiteres Kurzspiel ergänzt.

Danach wird die Geschichte verbal nicht weiter vertieft. (Dies kann eine wertvolle Aufgabe eines begleitenden Therapeuten und die Chance zur Eröffnung vertiefter Gesprächsmöglichkeiten sein). Der Blick in den Theater-Workshops bleibt stets nach vorn gerichtet.

 


Seitentitel: Geschichten - Therapeutisches Theater gegen Angst und Schüchternheit

 

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